Umbrien in Italien
 
Umbrien – Vereinigung von natürlicher Schönheit und geschichtlicher Vergangenheit

 
 Umbrien ist eine Region voller Verlockungen: kostbare Kunst, Berge, so weit das Auge reicht und dazu die Spuren Hannibals und des Heiligen Franziskus. Als Reiseziel ist diese Gegend längst nicht so bekannt wie zum Beispiel die nördlich angrenzende Toskana, die Dolomiten oder auch der Gardasee. Umbrien gibt sich bescheidener. Als grünes Herz Italiens bekannt, liegt es zwischen Florenz und Rom, zwischen der tyrrhenischen Mittelmeerküste und der adriatischen. Die ursprünglich gebliebene Landschaft ist reich an natürlichen Schönheiten und fasziniert durch ihre Ausstrahlung von Ruhe und Beschaulichkeit. Dunkelgrün zeigen sich die Wälder bei Spoleto und die bewaldeten Abhänge des Valnerina, üppig grün sind die Hügel um Perugia und die zahlreichen fruchtbaren Ebenen, die Weinberge und Olivenhaine. Fernab von den italienischen Touristenzentren kommen in dieser Region Naturliebhaber, Wanderfreunde und Kletterer auf ihre Kosten. Besonders zum Wandern und Klettern eignen sich das Valnerina, ein wildes und romantisches Tal. Von hier aus nicht mehr weit ist es bis zum spektakulären „Cascata delle Marmore“ einem im 3. Jahrhundert v. Chr. von Römern geschaffener Wasserfall. Aber auch der Naturpark des „Monte Cucco“ oder das Sibillinische Gebirge sind wahre Wanderparadiese. In Italien sucht man immer wieder vergeblich nach Stellenangeboten aus der Gastronomie, wird dann aber meist bei Jobportalen fündig. Weitere Stellenangebote finden Sie wenn Sie dem Link folgen.

Mitten durch das „Cuore Verde“, wie die Italiener Umbrien nennen, fließt als Hauptader der Tiber und im Nordwesten liegt, sozusagen als blauer Fleck inmitten der einzigartigen grünen Landschaft, der beliebte Trasimenische See. Dieser viertgrößte See Italiens ist umgeben von sanften Hügeln mit endlosen Olivenhainen. Da Umbrien die einzige italienische Region ohne Meeresküste ist, ersetzt dieser den Umbriern das Meer. An den Stränden dieses Sees ist gut aufgehoben, wer mit Kindern unterwegs ist, campen und baden oder auch eine Seefahrt unternehmen will.

Aber nicht nur die ursprünglich gebliebene Landschaft begeistert den Besucher, sondern auch die vielen Zeugnisse der geschichtlichen Vergangenheit dieser Region. Weltbekannt ist die Stadt Assisi als Geburtsstätte des Heiligen Franziskus und seit 2000 Weltkulturerbe der UNESCO. So wandeln jährlich Pilgerscharen aus der katholischen Welt auf den Spuren des heiligen Franziskus durch die Stadt. Neben der zu Ehren von Franziskus errichteten Basilika sind vor allem die Festung Rocca Maggiore, die Basilika Sante Chiara und die Klosteranlage San Damiano sowie auch die vielen kleineren Kirchen und Museen sehenswert. Neben Assisi ist die Stadt Perugia, Umbriens Hauptstadt, ein beliebtes Ausflugsziel. Sie ist eine von Italiens besterhaltenen mittelalterlichen Hügelstädten und eine lebhafte internationale Studentenstadt, reich an Museen, Kirchen, kulturellen Veranstaltungen und Konzerten. Perugia ist vielleicht nicht die schönste, aber sicher die lebendigste Stadt Umbriens.